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[2016-06-10 22:46:48] #Id: 13805 | View: 16754

Wanderjahr

Das Wandern ist des Japaners Lust

RPG's erfreuen sich vor allem in Japan einer großen Beliebtheit. Besonders bekannte Vertreter des Genres stammen aus dem fernen Osten, beispielsweise “Final Fantasy”. Die Prägung des Genres geht so weit, dass mittlerweile ein eigenes Subgenre unter dem Titel “JRPG”, also Japan-RollePlayingGame, firmiert. Diese Vorliebe macht natürlich auch vor Indiestudios nicht halt - so präsentierte Workyrie Game Studio kürzlich mit “Wanderjahr” seinen Erstling.

Bleiben wir kurz bei dem Titel - “Wanderjahr” - hierbei handelt es sich nicht um eine Übersetzung. Der Titel heißt auch international so. Besonders spannend - und für uns in diesem Fall als Muttersprachler - sind hier die entsprechenden Übersetzungen der Medien in anderen Sprachen. “Year of Wandering” ist hier mein Favorit, zum Glück wurde dieser Titel also nicht ins Englische übersetzt. Wer jetzt aber auf mehr deutsche Sprache hofft, wird enttäuscht - eine deutsche Sprachausgabe oder auch nur deutsche Untertitel gibt es nicht.



Die Geschichte spielt im Jahr 3000. Die Welt ist in nahezu völliger Harmonie - würden da nicht die Horden des Bösen eine Invasion beginnen und die Welt in Chaos stürzen wollen. So gesehen also eine klassische Story, ohne besondere Kreativität. Lediglich die Tatsache, dass das Spiel in der Zukunft spielt, verleiht dem sonst so klassischen Setting einen neuen Anstrich.

Wenn Kenner an JRPGs denken, entsteht meist ein klares Bild vor dem inneren Auge. Rundenbasierende Kämpfe, meist in größeren Gruppen, lange Dialoge und viel Charakterentwicklung. Auch hier bricht der Titel bereits mit allen Konventionen, das Kampfsystem des Spiels ist Real-Time, der Einfluss und die taktische Finesse des Kampfgeschehens entsprechend niedriger. Wir steuern eine große Menge an Charakteren, alle mit unterschiedlichen Klassen und Fähigkeiten, die wir frei, jederzeit, wechseln können. Die Helden an sich können nicht direkt gesteuert werden, es kann lediglich per Klick das nächste Ziel vorgegeben werden. Ein Gameplay, das sich vor allem für eine Umsetzung auf Geräten mit Touchscreen anbieten würde, auf dem PC allerdings etwas dünn ist. Vor allem in Bossfights, in denen es nur ein Ziel gibt, hat der Spieler außer dem Wechsel der Charaktere nichts mehr beizutragen.

Die Grafik hingegen ist sehr klassisch. Die Helden sind quasi erwachsen dargestellte Kinder, die Gegner sind ziemlich einfallsreich, die Darstellung der Level gewohnt bunt und die Kämpfe effektreich. Leider ist die Qualität der Animationen teilweise wirklich mangelhaft, was vor allem der langen Entwicklungszeit - fünf Jahre laut Hersteller - geschuldet sein dürfte.

Alles in allem bietet “Wanderjahr” eine runde JRPG Erfahrung in Englisch mit kleinen technischen Schwächen. Ein Indiespiel mit viel Liebe und leider zu wenig Fokus auf die Kampfmechanik - Fans des Genres sollten bei einem Preis von nur 9,99€ dennoch zuschlagen.

Pro/Contra
+ Zukunftssetting, neue Ansätze aber ,...
- ... teilweise mangelhafte technische Umsetzung

Wertung: 3 von 5 Sterne


 

[upd. 2016-06-02 10:36:54::121(SSh)]

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Wanderjahr

Das Wandern ist des Japaners Lust

RPG's erfreuen sich vor allem in Japan einer großen Beliebtheit. Besonders bekannte Vertreter des Genres stammen aus dem fernen Osten, beispielsweise “Final Fantasy”. Die Prägung des Genres geht so weit, dass mittlerweile ein eigenes Subgenre unter dem Titel “JRPG”, also Japan-RollePlayingGame, firmiert. Diese Vorliebe macht natürlich auch vor Indiestudios nicht halt - so präsentierte Workyrie Game Studio kürzlich mit “Wanderjahr” seinen Erstling.

Bleiben wir kurz bei dem Titel - “Wanderjahr” - hierbei handelt es sich nicht um eine Übersetzung. Der Titel heißt auch international so. Besonders spannend - und für uns in diesem Fall als Muttersprachler - sind hier die entsprechenden Übersetzungen der Medien in anderen Sprachen. “Year of Wandering” ist hier mein Favorit, zum Glück wurde dieser Titel also nicht ins Englische übersetzt. Wer jetzt aber auf mehr deutsche Sprache hofft, wird enttäuscht - eine deutsche Sprachausgabe oder auch nur deutsche Untertitel gibt es nicht.



Die Geschichte spielt im Jahr 3000. Die Welt ist in nahezu völliger Harmonie - würden da nicht die Horden des Bösen eine Invasion beginnen und die Welt in Chaos stürzen wollen. So gesehen also eine klassische Story, ohne besondere Kreativität. Lediglich die Tatsache, dass das Spiel in der Zukunft spielt, verleiht dem sonst so klassischen Setting einen neuen Anstrich.

Wenn Kenner an JRPGs denken, entsteht meist ein klares Bild vor dem inneren Auge. Rundenbasierende Kämpfe, meist in größeren Gruppen, lange Dialoge und viel Charakterentwicklung. Auch hier bricht der Titel bereits mit allen Konventionen, das Kampfsystem des Spiels ist Real-Time, der Einfluss und die taktische Finesse des Kampfgeschehens entsprechend niedriger. Wir steuern eine große Menge an Charakteren, alle mit unterschiedlichen Klassen und Fähigkeiten, die wir frei, jederzeit, wechseln können. Die Helden an sich können nicht direkt gesteuert werden, es kann lediglich per Klick das nächste Ziel vorgegeben werden. Ein Gameplay, das sich vor allem für eine Umsetzung auf Geräten mit Touchscreen anbieten würde, auf dem PC allerdings etwas dünn ist. Vor allem in Bossfights, in denen es nur ein Ziel gibt, hat der Spieler außer dem Wechsel der Charaktere nichts mehr beizutragen.

Die Grafik hingegen ist sehr klassisch. Die Helden sind quasi erwachsen dargestellte Kinder, die Gegner sind ziemlich einfallsreich, die Darstellung der Level gewohnt bunt und die Kämpfe effektreich. Leider ist die Qualität der Animationen teilweise wirklich mangelhaft, was vor allem der langen Entwicklungszeit - fünf Jahre laut Hersteller - geschuldet sein dürfte.

Alles in allem bietet “Wanderjahr” eine runde JRPG Erfahrung in Englisch mit kleinen technischen Schwächen. Ein Indiespiel mit viel Liebe und leider zu wenig Fokus auf die Kampfmechanik - Fans des Genres sollten bei einem Preis von nur 9,99€ dennoch zuschlagen.

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