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[2016-06-05 16:33:28] #Id: 13834 | View: 15574

RPC in Köln 2016

Die Messe RPC Role Play Convention Köln ist Europas größte Veranstaltung für Rollenspiele. Mehr als 250 nationale und internationale Aussteller präsentierten auf der Role Play Convention sämtliche Stilrichtungen der Phantastik, wie Fantasy, Science Fiction oder Horror über alle Bereiche von Spielen hinweg.

Die Zusammenkunft aller Spieler, Nutzer und Anbieter, Clans und Fangruppen stellte eine große Möglichkeit des Austausches für alle Beteiligten dar. Zudem feierte die RPC ihr mittlerweile zehnjähriges Bestehen. Ein Hoch auf das Geburtstagskind!

Vor mehr als zehn Jahren, so erzählt man sich, lag Andre Kuschel im Urlaub in der Sonne, als ihm plötzlich die Idee kam, eine eigene Fantasy-Messe zu organisieren. Selbst Fan der Phantastik fand er immer mehr Gefallen an der Idee, sodass er sich zurück in der Heimat daran machte, diese zu organisieren. Der erhoffte Erfolg übertraf alles und überrollte den Veranstalter. Die erste Veranstaltung fand 2007 in der Stadt Münster statt, es kamen 12.000 Besucher.  Ein Jahr später besuchten 23.500 Menschen die Convention – fast doppelt so viele – womit die RPC zur größten ihrer Art in Europa aufstieg. Aufgrund des starken Zuspruchs wurde ab dem Jahr 2009 die Messe in Köln veranstaltet und jährlich kommen über 25.000 Besucher in die Messehallen und das dazugehörige Außengelände. Und auch in ihrem zehnten Jahr, mittlerweile in Köln-Deutz, wurden am Wochenende wieder mehrere Zehntausend Besucher erwartet.

Am Samstag, den 28. Mai (10 – 20 Uhr) und  Sonntag, den 29. Mai (10 – 18 Uhr) verwandelte die Role Play Convention den Messestandort Köln in einen Schmelztiegel für Phantastik-Begeisterte und Rollenspieler. Mehr als 250 Aussteller, Autoren, Filmschaffende Freizeitkünstler, Spieler, Mittelaltermarkt und Konzerte verwandelten Köln in eine eigene Welt. Lesungen, Workshops und Kostümwettbewerb rundeten das vielfältige Programm ab. Auf der RPC können die Besucher Neuheiten der Spieleverlage und Softwareschmieden testen: In Sachen Computerspiele (immer mehr), Rollenspiele (immer wieder) und Brettspiele (immer noch) wird hier präsentiert und in Spielerunden angeboten. Auf diese Weise macht es Spaß, in die Welt der Spiele einzutauchen. Kostenlos und für den Spaß des Augenblicks findet man sicher bald sein neues Lieblingsspiel. Da die Convention gleichzeitig eine Verkaufsmesse ist, kann man dieses Spiel auch gleich mit nach Hause nehmen. Die Fantasy-Szene begreift sich selbst als Gemeinschaft, weshalb bei der RPC nicht nur das Stöbern nach Neuheiten, das Kennenlernen der Stars oder das Sehen- und Gesehenwerden im Vordergrund stehen, sondern auch das Wiedersehen mit alten Bekannten und Freunden.

Wenn man sich außen und innen so umsah, könnte man der Meinung sein, die Hälfte der Anwesenden Veranstalter und ein Großteil der Besucher laufen in Kostümen herum, manche tragen diese nicht nur, sondern – etwa bei den Steampunkern – zählen sie zur eigenen Lebensart. Nicht nur die Veranstalter, sondern gerade die Besucher, die in Kostümen erscheinen, sind willkommen. Auf diese Weise treten Mittelalter und Neuzeit, Science Fiction und Fantasy gegeneinander an und jeder respektiert den anderen, egal welche Stilrichtung er repräsentiert. Wenn ein Space Marine von Warhammer 40.000 auf einen Wookie von Star Wars trifft, begegnen sie sich auf Augenhöhe und blicken schon mal auf einen verrückten Hutmacher aus Alice im Wunderland herab, der so verrückt ist, dass er sich sogar in ein Mädel verwandelte. Zombies treffen auf Superman, der Ironman auf Elfen, Star Trek auf Orks. Eine bunte Mischung, an der man sich gern auch selbst beteiligen würde. Wenn der dicke Bauch nicht wäre und man nur als Obelix oder als Fallstaff, einer der Asen, auftreten kann. Aber, wer immer als Besucher kommt, ein Fotoapparat oder Kamera sind Pflicht.

Unter den Tabletopspielen fanden sich unter anderem Warhammer 40.000 Runden wie bei der 40k-Fanworld,  oder auch Wolsung und viele andere mehr. Letzteres Spiel stammt aus Polen und glänzt mit hervorragenden Miniaturen sowie Modellen, die Ebene für Ebene immer wieder neu zusammengestellt und im Innern bespielbar sind.

Neueste Final Fantasy Version wurde dem staunenden Nerd-Publikum vorgestellt und natürlich sofort bespielt und im Bereich des Rollenspiels wurden etwa 50 Spielrunden angeboten, dabei natürlich alle bekannten Spielsysteme. Interessant fand ich vor allem Seelenfänger, Täuscherland und Dungeon Roll 2.0, da ich dieses noch nie in Aktion gesehen hatte.

Während der Veranstaltung fanden mehrer Turniere statt. So wurde am Samstag bereits um zehn Uhr die Munchkin Crusade 2016 eröffnet. Es war das Auftaktturnier der offiziellen Munchkin-Meisterschaft. Samstag und Sonntag fand ganztägig das Golem Arcana-Community Event statt. Ebenso lief die Krossmaster National Championship. Es gab natürlich auch hier weitere Veranstaltungen, die nicht alle genannt werden können. Das gilt für das ganze Programm. Das Programmheft hat immerhin 82 Seiten, davon sind 40 Seiten Programm.

Bei den Abenteuer-Spiele-Büchern gibt der Mantikore-Verlag sicherlich den Ton an. Seine Vielzahl an Büchern (allein in der Reihe Einsamer Wolf sind bereits zwanzig Bücher erschienen) zeugen von einer großen Spielkultur und -vielfalt. Er bringt jedoch auch viele Romane heraus, etwa neu Elric von Melnibone des Erfolgautors Michael Moorcock oder Bücher von Robert A. Heinlein und Jack Haldeman. Feder und Schwert hatten ebenfalls einen großen Stand. Dieser Verlag punktet eindeutig mit Büchern aus dem Bereich Steampunk und dem Autor Jim Butcher.

Eine Veranstaltung wie die RPC lebt eben nicht nur von Spielern. So gab es viele Lesungen mit bekannten Autoren wie Tommy Krappweiss, Wolfgang Hohlbein Bernhard Hennen und anderen mehr. Die halbstündigen Veranstaltungen waren gut besucht und manch ein Besucher nutzte die Chance zur Autogrammjagd.
Neben den bereits bei den Lesungen genannten Autoren fanden sich auch unbekanntere Autoreninnen und Autoren ein. Ann-Kathrin Karschnick, Anja Bagus, Carsten Steenbergen,  Stefan Holzhauer oder der Herausgeber und Autor Erik Schreiber bildeten nur einen kleinen Teil.
Der Darmstädter Zeichner daJorch beeindruckte mit seinen Bildern ebenso wie viele andere Zeichnerinnen und Zeichner der sogenannten Zeichner-Meile. Auf der RPC wurden unter anderem auch zwei unterschiedliche Filmprojekte vorgestellt. So  „Revenge of Kali“, von einem Abenteuer-Fanclub, der eindeutig auf Indiana Jones abzielt. Hergestellt wurde er von Adventures Club Cologne. Ein zweites Projekt ist „Der Herr der Floppy Disk – Ein Film von Zockern für Zocker“.

Ein ganz besonderes Projekt möchte ich noch hervorheben. Helden für Herzen e. V. ist ein junger Verein, der es sich zum Ziel gesetzt hat, Kindern mit schweren Behinderungen und unheilbar Kranken zu helfen und das Leben etwas lebenswerter zu machen. Vor einer Wand konnten sich Besucher mit ihren Lieblingssuperhelden fotografieren lassen.

Am Samstag wurde ein großer Cosplay-Contest veranstaltet, wer denn die besten Kostüme sein eigen nannte und etliche bekannte Cosplayer aus der ganzen Welt wurden als Stargäste eingeladen.
Genre-Stars wie David Prowse alias Darth Vader, Neil Fingleton aus der Fernsehserie Games of Thrones, Mike Quinn von Star Wars waren natürlich auch mit von der Partie.

Auf dem Außengelände gab es einen Mittelaltermarkt mit sehr viel Spezereien. Zu Essen fand sich immer etwas, selbst für Vegetarier wurde gekocht. Natürlich konnte man jede Menge Getränke erhalten, von den üblichen Wassern und Limonaden bis hin zu Absinth, Wein und Met. Apropos Met: Einer der Händler bot sogar Met an unter dem Titel Mara und die Feuerbringer. Dieses Buchprojekt, dass der Autor Tommy Krappweis als Trilogie herausbrachte und später sogar als Film umsetzte, fand regen Zuspruch. So fanden seine Bücher, die zu seiner Lesung angeboten wurden, reißenden Absatz.

Dieser Markt ist sicherlich ein Glanzlicht auf dem es zudem eine Open-Air-Bühne gab, auf der Gruppen wie Weltenkrieger und Barden des Lichts (die sinnigerweise schwarz gekleidet auftreten), MacPiet, Tommy Krappweis und Bina Bianca auftraten und die Besucher zu Händeklatschen, Aufstampfen und Mittanzen animierten. Ein farbenfrohes Bild bot sich immer vor der Bühne, wenn normale Besucher neben Fans der Rollenspielszene als Zombies, Wikinger, Space Marines, Elfen oder ähnlichem verkleidet beieinander standen und der Musik lauschten. Zudem gab es eine Falknervorführung mit Falken und Eulen. Für manch einen Besucher etwas Besonderes, sieht man diese Vögel doch eher selten in der Natur und schon gar nicht aus der Nähe. Wer Mut hatte, konnte sich mit einem Vogel auf dem Arm auch fotografieren lassen. Nähe zur Natur in der Großstadt. Wo anders als in Köln?

Weitere Infos unter www.rpc-germany.de!

[upd. 2016-06-05 16:32:59::31(STr)]

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RPC in Köln 2016

Die Messe RPC Role Play Convention Köln ist Europas größte Veranstaltung für Rollenspiele. Mehr als 250 nationale und internationale Aussteller präsentierten auf der Role Play Convention sämtliche Stilrichtungen der Phantastik, wie Fantasy, Science Fiction oder Horror über alle Bereiche von Spielen hinweg.

Die Zusammenkunft aller Spieler, Nutzer und Anbieter, Clans und Fangruppen stellte eine große Möglichkeit des Austausches für alle Beteiligten dar. Zudem feierte die RPC ihr mittlerweile zehnjähriges Bestehen. Ein Hoch auf das Geburtstagskind!

Vor mehr als zehn Jahren, so erzählt man sich, lag Andre Kuschel im Urlaub in der Sonne, als ihm plötzlich die Idee kam, eine eigene Fantasy-Messe zu organisieren. Selbst Fan der Phantastik fand er immer mehr Gefallen an der Idee, sodass er sich zurück in der Heimat daran machte, diese zu organisieren. Der erhoffte Erfolg übertraf alles und überrollte den Veranstalter. Die erste Veranstaltung fand 2007 in der Stadt Münster statt, es kamen 12.000 Besucher.  Ein Jahr später besuchten 23.500 Menschen die Convention – fast doppelt so viele – womit die RPC zur größten ihrer Art in Europa aufstieg. Aufgrund des starken Zuspruchs wurde ab dem Jahr 2009 die Messe in Köln veranstaltet und jährlich kommen über 25.000 Besucher in die Messehallen und das dazugehörige Außengelände. Und auch in ihrem zehnten Jahr, mittlerweile in Köln-Deutz, wurden am Wochenende wieder mehrere Zehntausend Besucher erwartet.

Am Samstag, den 28. Mai (10 – 20 Uhr) und  Sonntag, den 29. Mai (10 – 18 Uhr) verwandelte die Role Play Convention den Messestandort Köln in einen Schmelztiegel für Phantastik-Begeisterte und Rollenspieler. Mehr als 250 Aussteller, Autoren, Filmschaffende Freizeitkünstler, Spieler, Mittelaltermarkt und Konzerte verwandelten Köln in eine eigene Welt. Lesungen, Workshops und Kostümwettbewerb rundeten das vielfältige Programm ab. Auf der RPC können die Besucher Neuheiten der Spieleverlage und Softwareschmieden testen: In Sachen Computerspiele (immer mehr), Rollenspiele (immer wieder) und Brettspiele (immer noch) wird hier präsentiert und in Spielerunden angeboten. Auf diese Weise macht es Spaß, in die Welt der Spiele einzutauchen. Kostenlos und für den Spaß des Augenblicks findet man sicher bald sein neues Lieblingsspiel. Da die Convention gleichzeitig eine Verkaufsmesse ist, kann man dieses Spiel auch gleich mit nach Hause nehmen. Die Fantasy-Szene begreift sich selbst als Gemeinschaft, weshalb bei der RPC nicht nur das Stöbern nach Neuheiten, das Kennenlernen der Stars oder das Sehen- und Gesehenwerden im Vordergrund stehen, sondern auch das Wiedersehen mit alten Bekannten und Freunden.

Wenn man sich außen und innen so umsah, könnte man der Meinung sein, die Hälfte der Anwesenden Veranstalter und ein Großteil der Besucher laufen in Kostümen herum, manche tragen diese nicht nur, sondern – etwa bei den Steampunkern – zählen sie zur eigenen Lebensart. Nicht nur die Veranstalter, sondern gerade die Besucher, die in Kostümen erscheinen, sind willkommen. Auf diese Weise treten Mittelalter und Neuzeit, Science Fiction und Fantasy gegeneinander an und jeder respektiert den anderen, egal welche Stilrichtung er repräsentiert. Wenn ein Space Marine von Warhammer 40.000 auf einen Wookie von Star Wars trifft, begegnen sie sich auf Augenhöhe und blicken schon mal auf einen verrückten Hutmacher aus Alice im Wunderland herab, der so verrückt ist, dass er sich sogar in ein Mädel verwandelte. Zombies treffen auf Superman, der Ironman auf Elfen, Star Trek auf Orks. Eine bunte Mischung, an der man sich gern auch selbst beteiligen würde. Wenn der dicke Bauch nicht wäre und man nur als Obelix oder als Fallstaff, einer der Asen, auftreten kann. Aber, wer immer als Besucher kommt, ein Fotoapparat oder Kamera sind Pflicht.

Unter den Tabletopspielen fanden sich unter anderem Warhammer 40.000 Runden wie bei der 40k-Fanworld,  oder auch Wolsung und viele andere mehr. Letzteres Spiel stammt aus Polen und glänzt mit hervorragenden Miniaturen sowie Modellen, die Ebene für Ebene immer wieder neu zusammengestellt und im Innern bespielbar sind.

Neueste Final Fantasy Version wurde dem staunenden Nerd-Publikum vorgestellt und natürlich sofort bespielt und im Bereich des Rollenspiels wurden etwa 50 Spielrunden angeboten, dabei natürlich alle bekannten Spielsysteme. Interessant fand ich vor allem Seelenfänger, Täuscherland und Dungeon Roll 2.0, da ich dieses noch nie in Aktion gesehen hatte.

Während der Veranstaltung fanden mehrer Turniere statt. So wurde am Samstag bereits um zehn Uhr die Munchkin Crusade 2016 eröffnet. Es war das Auftaktturnier der offiziellen Munchkin-Meisterschaft. Samstag und Sonntag fand ganztägig das Golem Arcana-Community Event statt. Ebenso lief die Krossmaster National Championship. Es gab natürlich auch hier weitere Veranstaltungen, die nicht alle genannt werden können. Das gilt für das ganze Programm. Das Programmheft hat immerhin 82 Seiten, davon sind 40 Seiten Programm.

Bei den Abenteuer-Spiele-Büchern gibt der Mantikore-Verlag sicherlich den Ton an. Seine Vielzahl an Büchern (allein in der Reihe Einsamer Wolf sind bereits zwanzig Bücher erschienen) zeugen von einer großen Spielkultur und -vielfalt. Er bringt jedoch auch viele Romane heraus, etwa neu Elric von Melnibone des Erfolgautors Michael Moorcock oder Bücher von Robert A. Heinlein und Jack Haldeman. Feder und Schwert hatten ebenfalls einen großen Stand. Dieser Verlag punktet eindeutig mit Büchern aus dem Bereich Steampunk und dem Autor Jim Butcher.

Eine Veranstaltung wie die RPC lebt eben nicht nur von Spielern. So gab es viele Lesungen mit bekannten Autoren wie Tommy Krappweiss, Wolfgang Hohlbein Bernhard Hennen und anderen mehr. Die halbstündigen Veranstaltungen waren gut besucht und manch ein Besucher nutzte die Chance zur Autogrammjagd.
Neben den bereits bei den Lesungen genannten Autoren fanden sich auch unbekanntere Autoreninnen und Autoren ein. Ann-Kathrin Karschnick, Anja Bagus, Carsten Steenbergen,  Stefan Holzhauer oder der Herausgeber und Autor Erik Schreiber bildeten nur einen kleinen Teil.
Der Darmstädter Zeichner daJorch beeindruckte mit seinen Bildern ebenso wie viele andere Zeichnerinnen und Zeichner der sogenannten Zeichner-Meile. Auf der RPC wurden unter anderem auch zwei unterschiedliche Filmprojekte vorgestellt. So  „Revenge of Kali“, von einem Abenteuer-Fanclub, der eindeutig auf Indiana Jones abzielt. Hergestellt wurde er von Adventures Club Cologne. Ein zweites Projekt ist „Der Herr der Floppy Disk – Ein Film von Zockern für Zocker“.

Ein ganz besonderes Projekt möchte ich noch hervorheben. Helden für Herzen e. V. ist ein junger Verein, der es sich zum Ziel gesetzt hat, Kindern mit schweren Behinderungen und unheilbar Kranken zu helfen und das Leben etwas lebenswerter zu machen. Vor einer Wand konnten sich Besucher mit ihren Lieblingssuperhelden fotografieren lassen.

Am Samstag wurde ein großer Cosplay-Contest veranstaltet, wer denn die besten Kostüme sein eigen nannte und etliche bekannte Cosplayer aus der ganzen Welt wurden als Stargäste eingeladen.
Genre-Stars wie David Prowse alias Darth Vader, Neil Fingleton aus der Fernsehserie Games of Thrones, Mike Quinn von Star Wars waren natürlich auch mit von der Partie.

Auf dem Außengelände gab es einen Mittelaltermarkt mit sehr viel Spezereien. Zu Essen fand sich immer etwas, selbst für Vegetarier wurde gekocht. Natürlich konnte man jede Menge Getränke erhalten, von den üblichen Wassern und Limonaden bis hin zu Absinth, Wein und Met. Apropos Met: Einer der Händler bot sogar Met an unter dem Titel Mara und die Feuerbringer. Dieses Buchprojekt, dass der Autor Tommy Krappweis als Trilogie herausbrachte und später sogar als Film umsetzte, fand regen Zuspruch. So fanden seine Bücher, die zu seiner Lesung angeboten wurden, reißenden Absatz.

Dieser Markt ist sicherlich ein Glanzlicht auf dem es zudem eine Open-Air-Bühne gab, auf der Gruppen wie Weltenkrieger und Barden des Lichts (die sinnigerweise schwarz gekleidet auftreten), MacPiet, Tommy Krappweis und Bina Bianca auftraten und die Besucher zu Händeklatschen, Aufstampfen und Mittanzen animierten. Ein farbenfrohes Bild bot sich immer vor der Bühne, wenn normale Besucher neben Fans der Rollenspielszene als Zombies, Wikinger, Space Marines, Elfen oder ähnlichem verkleidet beieinander standen und der Musik lauschten. Zudem gab es eine Falknervorführung mit Falken und Eulen. Für manch einen Besucher etwas Besonderes, sieht man diese Vögel doch eher selten in der Natur und schon gar nicht aus der Nähe. Wer Mut hatte, konnte sich mit einem Vogel auf dem Arm auch fotografieren lassen. Nähe zur Natur in der Großstadt. Wo anders als in Köln?

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