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[2016-11-23 09:57:31] #Id: 14133 | View: 7987

Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind

Joanne K. Rowling hat mit der “Harry Potter” Romanreihe einige nennenswerte Rekorde aufgestellt. Die siebenteilige Buchreihe ist die erfolgreichste dieses, noch jungen, Jahrtausends. Die darauf folgenden Verfilmungen bildeten mit einem Einspielergebnis von 7,7 Mrd. Dollar die erfolgreichste Filmreihe aller Zeiten. Was einst abgeschlossen schien, findet jetzt eine Fortsetzung. Neben dem kürzlich veröffentlichten achten Buch wurde jetzt auch eines der beiden Begleitbücher verfilmt.



Das Original wurde 2001 zu Gunsten der Hilfsorganisation Comic Relief veröffentlicht. Die Referenz zu Harry Potter an sich ist eher lose - es handelt sich dabei um ein Standardwerk, ein Schulbuch, mit dem Harry Potter in Hogwards ausgebildet wird. Die Handlung selbst spielt im New York der 1920er.

Der lustige, rundliche Mensch Jacob Kowalski (Dan Fogler) - oft auch Muggel oder amerikanisch No-Maj genannt - hält seinen Job in einer Konservenfabrik nicht mehr aus. Er begibt sich in eine Bank, um dort einen Kredit für die Eröffnung einer Bäckerei aufzunehmen. Leider wird nichts aus seinen Plänen, stattdessen trifft er auf Newt Scamander (Eddie Redmayne) und gerät in ein großes, magisches Chaos voller magischer Kreaturen - und in einen Konflikt zwischen Magier und Menschen.



Dreh und Angelpunkt des Films sind eindeutig die namensgebenden magischen Kreaturen. Newt Scamander entführt nicht nur den den leicht verzweifelten Jacob in diese Welt, sondern auch uns Zuschauer. Er sammelt und beschützt die phantastischen Kreaturen und bewahrt sie alle in seinem magischen Koffer auf. Die große Stärke des Films liegt bei der extrem liebevollen Gestaltung und der detaillierten Erzählung rund um die Geschöpfe. Gut die erste Hälfte des Films beschäftigt sich fast ausschließlich mit diesen. Was auf den ersten Blick langweilig klingt, ist tatsächlich aber überraschend neuartig und fesselnd. Die restliche Story, die vor allem in der zweiten Hälfte vorangetrieben wird, ist leider maximal guter Durchschnitt, entzaubert die Erzählung und bringt den Zuseher leider auf den harten Boden der Realität zurück. Natürlich übt Rowling auch in dieser Geschichte wieder Gesellschaftskritik, der Kampf zwischen den radikalen Menschen und den so fortschrittlichen Magiern bleibt aber trotz allem zu offensichtlich und wirkt gezwungen. Das absichtliche Bedienen von Stereotypen macht dies nicht besser - die quasi rückschrittlichen Menschen werden von Fanatikern geführt, die offenen Magier hingegen von einer - schwarzen - Frau. Gesellschaftskritik nach Schablone - trotz allem ein Lob für den Versuch, aktuelle und kritische Themen in einem Film mit diesem Setting zu thematisieren.



Warner Bros investierte in die Produktion eine erhebliche Summe - 220 Millionen sind ein nennenswertes Risiko. Harry Potter ist natürlich eine starke Marke, nichtsdestotrotz ist die Veröffentlichung des ersten Films mittlerweile 15 Jahre her und der neueste Teil muss ohne alle bekannten Darsteller auskommen. In Sachen Regie verlässt man sich auf den Profi David Yates, er führte bereits bei vier Potter-Filmen die Regie. Der Cast weist einige bekannte Namen auf, so spielt auch Collin Farrell eine wichtige Rolle als Mitglied des Rats der Magier und sogar Johnny Depp bekommt einen kurzen Gastauftritt spendiert.



Mit “Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind” liefert Warner Bros ein gelungenes Prequel zur Harry Potter Reihe ab. Die Leistung der Schauspieler ist ebenso zu loben wie die der Animationsstudios. In Sachen Story gibt es ein wenig Aufholbedarf, die wahre Stärke des Films liegt in Wirklichkeit aber bei der extrem phantasievollen Darstellung. Zuletzt gute Nachrichten für Harry Potter Fans, oder neue Fans des Prequels - Bis 2024 sollen im Zwei-Jahres-Takt noch vier Fortsetzungen erscheinen. Diese sollen die Brücke zu Harry Potter bilden. Bravo!

Persönlicher Kommentar Jan Gruber
Als ich die ersten Informationen von Warner Bros zu “Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind” erhielt, war ich durchaus skeptisch. Harry Potter hat mich über all die Jahre begleitet, trotz allem war ich nie ein großer Fan der Reihe. Insofern war ich vor dem Kinobesuch durchaus negativ eingestellt - geldgierige Lizenzausschlachtung ist aktuell leider bei vielen anderen großen Marken die Regel. Eine Regel, die diese neue Serie absolut durchbrechen konnte. Der Ausflug in Newt Scamanders Koffer hat auch mich komplett verzaubert - ein wunderschön inszeniertes Bilderbuch, in dem ich mich tatsächlich verlieren konnte. Für solche Darstellungen ist Kino - und sind Special Effects - gemacht. Ich bin noch größere Explosionen, noch beeindruckendere Raumschiffe und noch mehr Superhelden auf einer Leinwand mittlerweile leid. Der ewig gleiche Wettkampf nach Superlativen durfte im neuen Harry Potter simplem, kindlichem, Eskapismus Platz machen. Trotz meiner negativen Einstellung im Vorhinein - oder vielleicht gerade deshalb: “Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind” war für mich eine der größten Überraschungen der letzten Jahre - und klar der beste Film des schon sehr weit vorangeschrittenen Jahres.


[upd. 2016-11-23 11:07:20::59(JGr)]

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Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind

Joanne K. Rowling hat mit der “Harry Potter” Romanreihe einige nennenswerte Rekorde aufgestellt. Die siebenteilige Buchreihe ist die erfolgreichste dieses, noch jungen, Jahrtausends. Die darauf folgenden Verfilmungen bildeten mit einem Einspielergebnis von 7,7 Mrd. Dollar die erfolgreichste Filmreihe aller Zeiten. Was einst abgeschlossen schien, findet jetzt eine Fortsetzung. Neben dem kürzlich veröffentlichten achten Buch wurde jetzt auch eines der beiden Begleitbücher verfilmt.



Das Original wurde 2001 zu Gunsten der Hilfsorganisation Comic Relief veröffentlicht. Die Referenz zu Harry Potter an sich ist eher lose - es handelt sich dabei um ein Standardwerk, ein Schulbuch, mit dem Harry Potter in Hogwards ausgebildet wird. Die Handlung selbst spielt im New York der 1920er.

Der lustige, rundliche Mensch Jacob Kowalski (Dan Fogler) - oft auch Muggel oder amerikanisch No-Maj genannt - hält seinen Job in einer Konservenfabrik nicht mehr aus. Er begibt sich in eine Bank, um dort einen Kredit für die Eröffnung einer Bäckerei aufzunehmen. Leider wird nichts aus seinen Plänen, stattdessen trifft er auf Newt Scamander (Eddie Redmayne) und gerät in ein großes, magisches Chaos voller magischer Kreaturen - und in einen Konflikt zwischen Magier und Menschen.



Dreh und Angelpunkt des Films sind eindeutig die namensgebenden magischen Kreaturen. Newt Scamander entführt nicht nur den den leicht verzweifelten Jacob in diese Welt, sondern auch uns Zuschauer. Er sammelt und beschützt die phantastischen Kreaturen und bewahrt sie alle in seinem magischen Koffer auf. Die große Stärke des Films liegt bei der extrem liebevollen Gestaltung und der detaillierten Erzählung rund um die Geschöpfe. Gut die erste Hälfte des Films beschäftigt sich fast ausschließlich mit diesen. Was auf den ersten Blick langweilig klingt, ist tatsächlich aber überraschend neuartig und fesselnd. Die restliche Story, die vor allem in der zweiten Hälfte vorangetrieben wird, ist leider maximal guter Durchschnitt, entzaubert die Erzählung und bringt den Zuseher leider auf den harten Boden der Realität zurück. Natürlich übt Rowling auch in dieser Geschichte wieder Gesellschaftskritik, der Kampf zwischen den radikalen Menschen und den so fortschrittlichen Magiern bleibt aber trotz allem zu offensichtlich und wirkt gezwungen. Das absichtliche Bedienen von Stereotypen macht dies nicht besser - die quasi rückschrittlichen Menschen werden von Fanatikern geführt, die offenen Magier hingegen von einer - schwarzen - Frau. Gesellschaftskritik nach Schablone - trotz allem ein Lob für den Versuch, aktuelle und kritische Themen in einem Film mit diesem Setting zu thematisieren.



Warner Bros investierte in die Produktion eine erhebliche Summe - 220 Millionen sind ein nennenswertes Risiko. Harry Potter ist natürlich eine starke Marke, nichtsdestotrotz ist die Veröffentlichung des ersten Films mittlerweile 15 Jahre her und der neueste Teil muss ohne alle bekannten Darsteller auskommen. In Sachen Regie verlässt man sich auf den Profi David Yates, er führte bereits bei vier Potter-Filmen die Regie. Der Cast weist einige bekannte Namen auf, so spielt auch Collin Farrell eine wichtige Rolle als Mitglied des Rats der Magier und sogar Johnny Depp bekommt einen kurzen Gastauftritt spendiert.



Mit “Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind” liefert Warner Bros ein gelungenes Prequel zur Harry Potter Reihe ab. Die Leistung der Schauspieler ist ebenso zu loben wie die der Animationsstudios. In Sachen Story gibt es ein wenig Aufholbedarf, die wahre Stärke des Films liegt in Wirklichkeit aber bei der extrem phantasievollen Darstellung. Zuletzt gute Nachrichten für Harry Potter Fans, oder neue Fans des Prequels - Bis 2024 sollen im Zwei-Jahres-Takt noch vier Fortsetzungen erscheinen. Diese sollen die Brücke zu Harry Potter bilden. Bravo!

Persönlicher Kommentar Jan Gruber
Als ich die ersten Informationen von Warner Bros zu “Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind” erhielt, war ich durchaus skeptisch. Harry Potter hat mich über all die Jahre begleitet, trotz allem war ich nie ein großer Fan der Reihe. Insofern war ich vor dem Kinobesuch durchaus negativ eingestellt - geldgierige Lizenzausschlachtung ist aktuell leider bei vielen anderen großen Marken die Regel. Eine Regel, die diese neue Serie absolut durchbrechen konnte. Der Ausflug in Newt Scamanders Koffer hat auch mich komplett verzaubert - ein wunderschön inszeniertes Bilderbuch, in dem ich mich tatsächlich verlieren konnte. Für solche Darstellungen ist Kino - und sind Special Effects - gemacht. Ich bin noch größere Explosionen, noch beeindruckendere Raumschiffe und noch mehr Superhelden auf einer Leinwand mittlerweile leid. Der ewig gleiche Wettkampf nach Superlativen durfte im neuen Harry Potter simplem, kindlichem, Eskapismus Platz machen. Trotz meiner negativen Einstellung im Vorhinein - oder vielleicht gerade deshalb: “Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind” war für mich eine der größten Überraschungen der letzten Jahre - und klar der beste Film des schon sehr weit vorangeschrittenen Jahres.


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