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[2016-11-08 09:13:56] #Id: 14107 | View: 6739

Space Days 2016

Die Space Days sind nicht zu verwechseln mit der gleichnamigen Veranstaltung vom Haus der Astronomie auf dem MPIA-Campus in Heidelberg, die vom 29. bis zum 31. Mai 2016 ausgerichtet wurden.

Tilli Tentakel, das Maskottchen der Space Days, rief wieder zu Deutschlands größter Modellbauausstellung für Science Fiction, Fantasy und Raumfahrt. Diesmal feierten sie ihr 10jähriges Jubiläum in neuer Umgebung. Ausstellungsort war das Hochgeistige Zentrum, die Technische Universität mit ihrem kulinarischen Tempel, der Mensa. Das hört sich erst mal ironisch an, aber der schlechte Ruf einer Mensa verhallt hier ungehört, denn das Essen, vor allem die Süßkartoffel-Fritten, sind essenswert. Auch sonst hatten die Besucher im Bereich Verpflegung nichts zu bemängeln, hatte die Mensa doch extra für die Veranstaltung geöffnet und ihr Bestes gegeben.


Geöffnet hatten die Space Days am Samstag von 11 - 18 Uhr, Sonntag von 10 - 18 Uhr. Man betrat das Mensa-Gebäude und stellte angenehm überrascht fest, dass der Händlerbereich vom eigentlichen Ausstellungsgeschehen getrennt war. Neben den beiden Verlagen „In Farbe und Bunt“ und „Saphir im Stahl“, begrüßten Robert Vogel mit „Roberts Weltraumschrott“ und Roger Murmann mit seinen „Alien Souvenirs“ die Besucher. Wobei Roger als 2ter Vorsitzender des SFCD ständig zum Stand des SFCD wechselte um dort ebenfalls präsent zu sein.
An der Kasse durften sich die Erwachsenen mit einem 5 Euro-Schein den äußerst moderaten Eintritt erkaufen, während die Kinder von 6 - 17 Jahren die Hälfte zahlten. Unter sechs Jahren und in Kostüm bekam man freien Eintritt.


In der ersten Etage fanden sich circa 60 Aussteller aus ganz Deutschland und Teilen Europas ein, die mit ihren selbstgebauten Werken glänzten. Und das im wahrsten Sinne des Wortes, denn der Stand von Jürgen Lautner mit seinen Steampunk-Modellen war nicht nur beleuchtet, sondern das Messing war herausgeputzt wie zu einem Sonntagsstaat. Da konnten auch die Dunkle Macht des Darth Vader oder die Stormtrooper nichts ändern. Dunkle Macht hin oder her, glanzvolle Ausstellungsstücke kann man nicht negieren. Aber Steampunk ist nur ein kleiner Teil der Darbietung. Hauptsächlich fanden sich sehr viele Modelle zu Star Wars und Star Trek, den beiden übermächtigen Serien aus Amerika.


Gerade letztere feiert dieses Jahr ihr 50jähriges Bestehen, wie auch die deutsche Serie „Raumpatrouille Orion“, die nur eine Woche nach Start von Star Trek in Deutschland ihren Einstieg feierte und sogenannte Straßenfeger verursachte, denn jeder wollte die SF-Serie sehen. Was bei anderen Space Days möglich war, darauf musste hier leider verzichtet werden. Viele der weit über 100 Modelle waren vielseitig beleuchtet und die Verdunkelung der Räume hätte interessante Szenen gezeigt. Leider war die Verdunkelung nicht möglich und so versuchten die Aussteller ihr Bestes um die Exponate ins rechte Licht zu rücken und vorzustellen. Von Lego über Plastik, von Messing und Stahl zu Filz und Stoff, von Kleinfiguren bis zum übergroßen aufblasbaren Astronauten vor dem Eingang, für die Besucher gab es viel zu sehen. Etwa den Airbrush Workshop mit Peter Schindler, der an seinem Stand die Verwandlung eines Modells zur Borg-Queen zeigte. So eine Verwandlung kann schon mal Stunden in Anspruch nehmen.


Die staunenden Augen der Kinder dürften für die Aussteller das größte Lob sein. Etwa wenn man bemalte Figuren im Maßstab 1:350 in der bemalten und beleuchteten Zentrale der USS Enterprise bestaunen konnte. Oder wenn man einer Künstlerin zusehen konnte, die Figuren von der Grundierung bis zur fertigen Figur direkt vor Ort bemalte.


„Das Berühren der Figuren mit den Pfoten ist verboten.“ - Dieser Spruch galt höchstens für empfindliche, seltene oder teure Modelle. Andere durfte man in die Hand nehmen und die Handwerkskunst der Aussteller bewundern. Oder man nahm die Chance war, sich mit Kostümierten von Star Wars, Dr. Who, Star Trek u.a. mehr fotografieren zu lassen. Natürlich indem man vorher zu einem Stand ging und sich seriengerecht schminken zu lassen. Aus meiner Sicht das beste Modell war der fliegende Thai-Imbiss, der im Film „Das fünfte Element“ einen Kurzauftritt absolvierte und in bester Modellbaukunst präsentiert wurde.

Neben der Ausstellung bot der Verein Space Days e.V. auch Intellektuelles, Unterhaltsames und manchmal sogar Lustiges. Gemeint sind die Vorträge, die gleichzeitig stattfanden. Als Aussteller hat man dann jedoch ein Problem, man kann am Stand stehen, sich etwas ansehen oder in den Vortrag gehen. Gleichzeitig geht nichts und wenn man einen Stand führt, streicht man die sicherlich interessanten Vorträge.


Gleichwohl war es eine besondere Ausstellung und die etwa 1300 Gäste erlebten einen angenehmen Besuchstag. Manche kamen eher zufällig vorbei, weil sie auf Geo-Cache-Suche waren, andere gezielt. Aber für jeden Besucher waren die Space Days immer wieder überraschend. Dabei hatten die Veranstalter damit zu kämpfen, dass kurzfristig sehr viele Aussteller abgesagt hatten. Als Unbeteiligter könnte man fast meinen, das sei eine absichtliche Boykottierung. Nichts desto trotz war die Veranstaltung gelungen und wir können in der Hoffnung verbleiben, dass in zwei Jahren den Modellbauern und Phantastikfans wieder eine solche Plattform geboten wird. {ESc}


[upd. 2016-11-08 09:12:54::31(STr)]

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Space Days 2016

Die Space Days sind nicht zu verwechseln mit der gleichnamigen Veranstaltung vom Haus der Astronomie auf dem MPIA-Campus in Heidelberg, die vom 29. bis zum 31. Mai 2016 ausgerichtet wurden.

Tilli Tentakel, das Maskottchen der Space Days, rief wieder zu Deutschlands größter Modellbauausstellung für Science Fiction, Fantasy und Raumfahrt. Diesmal feierten sie ihr 10jähriges Jubiläum in neuer Umgebung. Ausstellungsort war das Hochgeistige Zentrum, die Technische Universität mit ihrem kulinarischen Tempel, der Mensa. Das hört sich erst mal ironisch an, aber der schlechte Ruf einer Mensa verhallt hier ungehört, denn das Essen, vor allem die Süßkartoffel-Fritten, sind essenswert. Auch sonst hatten die Besucher im Bereich Verpflegung nichts zu bemängeln, hatte die Mensa doch extra für die Veranstaltung geöffnet und ihr Bestes gegeben.


Geöffnet hatten die Space Days am Samstag von 11 - 18 Uhr, Sonntag von 10 - 18 Uhr. Man betrat das Mensa-Gebäude und stellte angenehm überrascht fest, dass der Händlerbereich vom eigentlichen Ausstellungsgeschehen getrennt war. Neben den beiden Verlagen „In Farbe und Bunt“ und „Saphir im Stahl“, begrüßten Robert Vogel mit „Roberts Weltraumschrott“ und Roger Murmann mit seinen „Alien Souvenirs“ die Besucher. Wobei Roger als 2ter Vorsitzender des SFCD ständig zum Stand des SFCD wechselte um dort ebenfalls präsent zu sein.
An der Kasse durften sich die Erwachsenen mit einem 5 Euro-Schein den äußerst moderaten Eintritt erkaufen, während die Kinder von 6 - 17 Jahren die Hälfte zahlten. Unter sechs Jahren und in Kostüm bekam man freien Eintritt.


In der ersten Etage fanden sich circa 60 Aussteller aus ganz Deutschland und Teilen Europas ein, die mit ihren selbstgebauten Werken glänzten. Und das im wahrsten Sinne des Wortes, denn der Stand von Jürgen Lautner mit seinen Steampunk-Modellen war nicht nur beleuchtet, sondern das Messing war herausgeputzt wie zu einem Sonntagsstaat. Da konnten auch die Dunkle Macht des Darth Vader oder die Stormtrooper nichts ändern. Dunkle Macht hin oder her, glanzvolle Ausstellungsstücke kann man nicht negieren. Aber Steampunk ist nur ein kleiner Teil der Darbietung. Hauptsächlich fanden sich sehr viele Modelle zu Star Wars und Star Trek, den beiden übermächtigen Serien aus Amerika.


Gerade letztere feiert dieses Jahr ihr 50jähriges Bestehen, wie auch die deutsche Serie „Raumpatrouille Orion“, die nur eine Woche nach Start von Star Trek in Deutschland ihren Einstieg feierte und sogenannte Straßenfeger verursachte, denn jeder wollte die SF-Serie sehen. Was bei anderen Space Days möglich war, darauf musste hier leider verzichtet werden. Viele der weit über 100 Modelle waren vielseitig beleuchtet und die Verdunkelung der Räume hätte interessante Szenen gezeigt. Leider war die Verdunkelung nicht möglich und so versuchten die Aussteller ihr Bestes um die Exponate ins rechte Licht zu rücken und vorzustellen. Von Lego über Plastik, von Messing und Stahl zu Filz und Stoff, von Kleinfiguren bis zum übergroßen aufblasbaren Astronauten vor dem Eingang, für die Besucher gab es viel zu sehen. Etwa den Airbrush Workshop mit Peter Schindler, der an seinem Stand die Verwandlung eines Modells zur Borg-Queen zeigte. So eine Verwandlung kann schon mal Stunden in Anspruch nehmen.


Die staunenden Augen der Kinder dürften für die Aussteller das größte Lob sein. Etwa wenn man bemalte Figuren im Maßstab 1:350 in der bemalten und beleuchteten Zentrale der USS Enterprise bestaunen konnte. Oder wenn man einer Künstlerin zusehen konnte, die Figuren von der Grundierung bis zur fertigen Figur direkt vor Ort bemalte.


„Das Berühren der Figuren mit den Pfoten ist verboten.“ - Dieser Spruch galt höchstens für empfindliche, seltene oder teure Modelle. Andere durfte man in die Hand nehmen und die Handwerkskunst der Aussteller bewundern. Oder man nahm die Chance war, sich mit Kostümierten von Star Wars, Dr. Who, Star Trek u.a. mehr fotografieren zu lassen. Natürlich indem man vorher zu einem Stand ging und sich seriengerecht schminken zu lassen. Aus meiner Sicht das beste Modell war der fliegende Thai-Imbiss, der im Film „Das fünfte Element“ einen Kurzauftritt absolvierte und in bester Modellbaukunst präsentiert wurde.

Neben der Ausstellung bot der Verein Space Days e.V. auch Intellektuelles, Unterhaltsames und manchmal sogar Lustiges. Gemeint sind die Vorträge, die gleichzeitig stattfanden. Als Aussteller hat man dann jedoch ein Problem, man kann am Stand stehen, sich etwas ansehen oder in den Vortrag gehen. Gleichzeitig geht nichts und wenn man einen Stand führt, streicht man die sicherlich interessanten Vorträge.


Gleichwohl war es eine besondere Ausstellung und die etwa 1300 Gäste erlebten einen angenehmen Besuchstag. Manche kamen eher zufällig vorbei, weil sie auf Geo-Cache-Suche waren, andere gezielt. Aber für jeden Besucher waren die Space Days immer wieder überraschend. Dabei hatten die Veranstalter damit zu kämpfen, dass kurzfristig sehr viele Aussteller abgesagt hatten. Als Unbeteiligter könnte man fast meinen, das sei eine absichtliche Boykottierung. Nichts desto trotz war die Veranstaltung gelungen und wir können in der Hoffnung verbleiben, dass in zwei Jahren den Modellbauern und Phantastikfans wieder eine solche Plattform geboten wird. {ESc}


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