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[2017-07-31 13:31:24] #Id: 14682 | View: 1641

Die Villa des Paten

Das Krimi-Kartenspiel von Jörg Domberger geht in seiner Thematik andere Wege, als wir es normalerweise von den Spielen der "Gmeiner Spannung-Reihe" gewohnt sind. Zwar wurde wieder eine Teamspielervariante gewählt, was ich persönlich immer als einen enormen Pluspunkt werte, allerdings müssen wir dieses Mal nicht mehr erst das Verbrechen aufklären. Wir wissen schon ganz genau, "wer es war"!


Die Schwierigkeit besteht in diesem Fall darin, den verantwortlichen Mafia-Boss zu verhaften. Er hat sich nämlich in seiner Villa verschanzt und wird von hartgesottenen Leibwächtern bewacht. Gemeinsam müssen die Spieler nun erst die Leibwächter und dann den Paten selbst festnehmen, was mithilfe von Polizeikarten passiert, deren Symbole entsprechend der Kartenangaben ausgespielt werden müssen. Dabei dürfen sich die Spieler absprechen, sie bekommen aber nur vage Hinweise zu den erforderlichen Symbolen, bis sie zur Tat schreiten.

Um das Spiel an die Spieler anzupassen, gibt es zwei Mechanismen, um die Schwierigkeitsgrade zu verändern. Zum einen können mehr oder weniger der insgesamt 54 Polizeikarten verwendet werden. Zum anderen kann man den Schwierigkeitsgrad der Leibwächter auswählen. Es gibt nämlich vier "kleine Fische", acht "schwere Jungs" und acht "große Kaliber". Hier hätte ich mit dem Autor auch mein einziges wirkliches Hühnchen zu rupfen. Weibliche Leibwächter mögen nicht dem Standard entsprechen, aber wenn man sich schon dafür entscheidet, dass man sie verwendet, könnte man dann bitte davon absehen, alle vier "kleinen Fische" weiblich zu machen und nur drei der acht "großen Kaliber"? Bei den "schweren Jungs" gibt es natürlich keine Frauen, wie der Name schon andeutet. Ich weiß, dass das alles mit Spieldynamik nichts zu tun hat und weder die Regeln noch etwas anderes "handfestes" beeinflusst, aber als Frau, die zu diesem Spiel greift, fühle ich mich sofort auf den Arm genommen und gehe schon mit einem negativen Gefühl an das Ganze heran.
Ein weiterer Kritikpunkt für mich sind die Namen, die den Charakteren gegeben wurden. Ich kann mir schon vorstellen, dass einem die Ideen bei all den Mafiosonamen ausgehen können und vermutlich sollte die Namensgebung dem Spiel eine humoristische Note verpassen. Aber Decknamen wie "Flüster-Mitzi", "Igor der Grimmige", "Narben-Juri" und "Mutter Trudchen" lassen mich weniger lächeln als vielmehr belächeln.

Wie man unschwer feststellen kann, sind meine Kritikpunkte rein auf das Design bezogen. Das Spiel ist ein grundsätzlich ein  gutes und solides Produkt, das Spannung und durch den kooperativen Zugang gemeinsamen Spielspaß verspricht.


Wertung:
+: kooperativ, kurzweilig
-: wenig animierende Ausführung und Hintergrundstory
gesamt: 3 von 5

Info:
Titel: Die Villa des Paten - Krimi-Kartenspiel für Teamplayer
Reihe: Gmeiner Spannung
Autor: Jörg Domberger
Verlag: Gmeiner
Spieldauer: ca. 30 Minuten
Spieleranzahl: 2-4 Spieler
Altersfreigabe: ab 10 Jahren (Empfehlung des Herstellers)
Web: www.gmeiner-verlag.de/krimispiele

[upd. 2017-07-31 13:31:16::31(STr)]

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Die Villa des Paten

Das Krimi-Kartenspiel von Jörg Domberger geht in seiner Thematik andere Wege, als wir es normalerweise von den Spielen der "Gmeiner Spannung-Reihe" gewohnt sind. Zwar wurde wieder eine Teamspielervariante gewählt, was ich persönlich immer als einen enormen Pluspunkt werte, allerdings müssen wir dieses Mal nicht mehr erst das Verbrechen aufklären. Wir wissen schon ganz genau, "wer es war"!


Die Schwierigkeit besteht in diesem Fall darin, den verantwortlichen Mafia-Boss zu verhaften. Er hat sich nämlich in seiner Villa verschanzt und wird von hartgesottenen Leibwächtern bewacht. Gemeinsam müssen die Spieler nun erst die Leibwächter und dann den Paten selbst festnehmen, was mithilfe von Polizeikarten passiert, deren Symbole entsprechend der Kartenangaben ausgespielt werden müssen. Dabei dürfen sich die Spieler absprechen, sie bekommen aber nur vage Hinweise zu den erforderlichen Symbolen, bis sie zur Tat schreiten.

Um das Spiel an die Spieler anzupassen, gibt es zwei Mechanismen, um die Schwierigkeitsgrade zu verändern. Zum einen können mehr oder weniger der insgesamt 54 Polizeikarten verwendet werden. Zum anderen kann man den Schwierigkeitsgrad der Leibwächter auswählen. Es gibt nämlich vier "kleine Fische", acht "schwere Jungs" und acht "große Kaliber". Hier hätte ich mit dem Autor auch mein einziges wirkliches Hühnchen zu rupfen. Weibliche Leibwächter mögen nicht dem Standard entsprechen, aber wenn man sich schon dafür entscheidet, dass man sie verwendet, könnte man dann bitte davon absehen, alle vier "kleinen Fische" weiblich zu machen und nur drei der acht "großen Kaliber"? Bei den "schweren Jungs" gibt es natürlich keine Frauen, wie der Name schon andeutet. Ich weiß, dass das alles mit Spieldynamik nichts zu tun hat und weder die Regeln noch etwas anderes "handfestes" beeinflusst, aber als Frau, die zu diesem Spiel greift, fühle ich mich sofort auf den Arm genommen und gehe schon mit einem negativen Gefühl an das Ganze heran.
Ein weiterer Kritikpunkt für mich sind die Namen, die den Charakteren gegeben wurden. Ich kann mir schon vorstellen, dass einem die Ideen bei all den Mafiosonamen ausgehen können und vermutlich sollte die Namensgebung dem Spiel eine humoristische Note verpassen. Aber Decknamen wie "Flüster-Mitzi", "Igor der Grimmige", "Narben-Juri" und "Mutter Trudchen" lassen mich weniger lächeln als vielmehr belächeln.

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Autor: Jörg Domberger
Verlag: Gmeiner
Spieldauer: ca. 30 Minuten
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