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[2017-12-04 19:40:22] #Id: 0 | View: 349

The Evil Within 2

Ende 2014 entschied sich Shinji Mikami zu seinen videospieltechnischen Ursprüngen zurückzukehren. Der Director gilt als das Mastermind hinter Resident Evil, die Bestseller-Reihe hat sich im Laufe der Jahrzehnte aber massiv verändert. Was einst als Survival-Horror begann, wurde immer mehr zu einem Shooter mit Zombies. So besann sich Mikami wieder seinen Ursprüngen und wollte mit „The Evil Within“ einen neuen Horrorschocker präsentieren. Der Erstling war der erfolgreichste Start eines Horrorspiels überhaupt, drei Jahre später gibt es jetzt die Fortsetzung.

Zeit für eine Geschichte aus dem Nähkästchen eines Spieleredakteurs. Vor Jahren wurde ich mit den Worten „Das neue Spiel des Resident Evil Machers“ zu einer Pressevorführung geladen. „The Evil Within“ war noch nicht angekündigt, keiner der Zuseher wusste, was ihn erwartet. Die Pressevertreter wurden in einen kleinen Kinoraum geleitet, das Licht dimmte sich, der Trailer lief an. Wenige Sekunden danach schlug die ausgelassene Stimmung jäh um. Popcorn flog durch die Luft, von einigen Seiten war Kreischen zu hören. Das Spiel legte einen fulminanten Auftritt hin und machte eins klar: Wir haben es hier mit einem absoluten Horrorschocker zu tun. Eine Erwartung, die der finale Release dann auch erfüllen konnte.


Die Handlung setzt unmittelbar nach dem ersten Teil an. Dort verkörperte der Spieler Sebastian Castellanos, der zu einem Zwischenfall in einer Nervenklinik gerufen wurde. Die Lage eskalierte, der Polizist wurde mit unvorstellbaren Albträumen und Grauen konfrontiert. Diese verließen mit ihm aber auch die Klinik und verfolgten ihn – und kuppelten schließlich in das Verschwinden seiner Frau, einem Brand in seinem Haus und dem damit verbundenen Tod seiner Tochter. Sebastian ist am Boden, wird von Albträumen geplagt und gibt sich dem Alkohol hin.

Juli Kidman, eine Agentin von Mobius, nimmt Kontakt zu ihm auf und bringt ihn in eine Einrichtung der geheimen Vereinigung. Dort wird ihm erklärt, dass der Geist seiner Tochter als Anker für ein neues STEM System dient. Sie simuliert dort die idyllische Stadt Union, wo Geister gefangen werden sollen. Leider verlor Mobius den Kontakt zu ihr und hat dementsprechend auch die Geister nicht mehr unter Kontrolle. Sebastian muss einspringen und begibt sich auf eine Reise in den Kopf seiner totgeglaubten Tochter.

Sofern ihr den Vorgänger nicht gespielt habt – kein Problem. Sowohl die Handlung des Vorgängers als auch der obig dargestellte Anfang des neuen Teils werden, sehr atmosphärisch, innerhalb von gut zehn Minuten am Anfang des Spiels erzählt bzw. interaktiv erneut erlebt. Schon zu Beginn wird eines klar: Der zweite Teil wird deutlich persönlicher als der Vorgänger. Die Charaktere sind vertraut, der Protagonist begibt sich auf eine Reise in sein Innerstes selbst. Die dabei auftauchenden Charaktere sind ebenso bekannt, zu allen gibt es eine emotionale Bindung. Hier profitieren Spieler des Vorgängers durch eine tiefere Bindung und jede Menge wirklich toller Referenzen, ohne dabei neue Spieler abzuhängen. Horrorspiele sind oft zu kalt, um eine Bindung zu den Charakteren aufzubauen, hier bekommen wir aber die klare Ausnahme der Regel geboten.


Erneut gibt es natürlich jede Menge Horror und groteske Traumwelten. Der Antagonist ist diesmal Stefano Valentini, ein Küstler und ehemaliger Kriegsfotograf. Während seines Einsatzes lernte er „Die Schönheit des Todes“ kennen und verlor offensichtlich den Verstand. Daneben gibt es auch wieder gut gestaltete Endgegner. Weniger gelungen sind die normalen „Fußsoldaten“. Sie werden erneut „Haunted“ genannt, letztlich handelt es sich dabei um dumme, nicht besonders kreative Zombies.

Grundsätzlich bekommt der Spieler eine offene Spielwelt geboten, in der verschiedene Aufgaben gelöst werden müssen. Letztlich müssen wir viele Gegenstände finden und Szenerien schaffen, um die kleine Lillie so aus den Fängen des abgrundtief Bösen zu befreien. Wie es sich für das Genre des Survival-Horror gehört, stehen auch Ressourcenprobleme an der Tagesordnung. Der richtige Umgang mit Fundgegenständen und Munition ist der Schlüssel zum Erfolg - wobei es im Schock durchaus passieren kann, dass selbst der härteste Kerl deutlich öfter als notwendig auf einen Gegner schießt. Insofern eine weitere Herausforderung für den Spieler: Es gilt die Kontrolle seiner Emotionen und Angst zu lernen.

Das Gameplay ist eine gelungene Mischung aus klassischem Shooter und Schleichpassagen, die anders als in anderen Titeln aufgrund der Ressourcenknappheit aber nicht optional sind. Zudem gibt es ein einfaches Crafting-System, das zumindest ansatzweise ein wenig Tiefgang mit sich bringt.

Technisch gibt es wenig Grund für Kritik. Optisch kann der Titel überzeugen, lediglich die Qualität der Zwischensequenzen ist stark schwankend. Selbiges gilt für die dünn gesäten Soundeffekte - hier wäre ein wenig mehr Variation wünschenswert. Alles verkraftbare Details am Rande, denn erneut überzeugt The Evil Within durch seine enorm dichte Atmosphäre. Das Spiel zieht den Spieler wahrhaft in den Albtraum hinab und ist extrem immersiv. Gefangen zwischen Horror und Albtraum, diesmal aber mit jeder Menge emotionaler Vesiertheit.


Der zweite Teil von „The Evil Within“ ist eine wirklich gelungene Fortsetzung des Horror-Schockers. Eines ist klar: Zart besaitete Spieler sollten die Finger von diesem Titel lassen, auch große Horror-Fans werden hier sicher noch herausgefordert. Die klare Stärke des Titels liegt bei der extrem dichten Story, die zusätzlich durch viel Emotionen punkten kann und so noch immersiver wird. So lässt sich leicht über die eine oder andere kleine technische Schwäche oder wiederholende Mechanik hinwegsehen.

Wertung: 4 von 5 Sterne
​+ Story, Tiefgang, Atmosphäre
- Zwischensequenzen, Sound




[upd. 2017-12-03 21:56:32::59(JGr)]

[upd. 2017-12-04 13:38:42::59(JGr)]

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The Evil Within 2

Ende 2014 entschied sich Shinji Mikami zu seinen videospieltechnischen Ursprüngen zurückzukehren. Der Director gilt als das Mastermind hinter Resident Evil, die Bestseller-Reihe hat sich im Laufe der Jahrzehnte aber massiv verändert. Was einst als Survival-Horror begann, wurde immer mehr zu einem Shooter mit Zombies. So besann sich Mikami wieder seinen Ursprüngen und wollte mit „The Evil Within“ einen neuen Horrorschocker präsentieren. Der Erstling war der erfolgreichste Start eines Horrorspiels überhaupt, drei Jahre später gibt es jetzt die Fortsetzung.

Zeit für eine Geschichte aus dem Nähkästchen eines Spieleredakteurs. Vor Jahren wurde ich mit den Worten „Das neue Spiel des Resident Evil Machers“ zu einer Pressevorführung geladen. „The Evil Within“ war noch nicht angekündigt, keiner der Zuseher wusste, was ihn erwartet. Die Pressevertreter wurden in einen kleinen Kinoraum geleitet, das Licht dimmte sich, der Trailer lief an. Wenige Sekunden danach schlug die ausgelassene Stimmung jäh um. Popcorn flog durch die Luft, von einigen Seiten war Kreischen zu hören. Das Spiel legte einen fulminanten Auftritt hin und machte eins klar: Wir haben es hier mit einem absoluten Horrorschocker zu tun. Eine Erwartung, die der finale Release dann auch erfüllen konnte.


Die Handlung setzt unmittelbar nach dem ersten Teil an. Dort verkörperte der Spieler Sebastian Castellanos, der zu einem Zwischenfall in einer Nervenklinik gerufen wurde. Die Lage eskalierte, der Polizist wurde mit unvorstellbaren Albträumen und Grauen konfrontiert. Diese verließen mit ihm aber auch die Klinik und verfolgten ihn – und kuppelten schließlich in das Verschwinden seiner Frau, einem Brand in seinem Haus und dem damit verbundenen Tod seiner Tochter. Sebastian ist am Boden, wird von Albträumen geplagt und gibt sich dem Alkohol hin.

Juli Kidman, eine Agentin von Mobius, nimmt Kontakt zu ihm auf und bringt ihn in eine Einrichtung der geheimen Vereinigung. Dort wird ihm erklärt, dass der Geist seiner Tochter als Anker für ein neues STEM System dient. Sie simuliert dort die idyllische Stadt Union, wo Geister gefangen werden sollen. Leider verlor Mobius den Kontakt zu ihr und hat dementsprechend auch die Geister nicht mehr unter Kontrolle. Sebastian muss einspringen und begibt sich auf eine Reise in den Kopf seiner totgeglaubten Tochter.

Sofern ihr den Vorgänger nicht gespielt habt – kein Problem. Sowohl die Handlung des Vorgängers als auch der obig dargestellte Anfang des neuen Teils werden, sehr atmosphärisch, innerhalb von gut zehn Minuten am Anfang des Spiels erzählt bzw. interaktiv erneut erlebt. Schon zu Beginn wird eines klar: Der zweite Teil wird deutlich persönlicher als der Vorgänger. Die Charaktere sind vertraut, der Protagonist begibt sich auf eine Reise in sein Innerstes selbst. Die dabei auftauchenden Charaktere sind ebenso bekannt, zu allen gibt es eine emotionale Bindung. Hier profitieren Spieler des Vorgängers durch eine tiefere Bindung und jede Menge wirklich toller Referenzen, ohne dabei neue Spieler abzuhängen. Horrorspiele sind oft zu kalt, um eine Bindung zu den Charakteren aufzubauen, hier bekommen wir aber die klare Ausnahme der Regel geboten.


Erneut gibt es natürlich jede Menge Horror und groteske Traumwelten. Der Antagonist ist diesmal Stefano Valentini, ein Küstler und ehemaliger Kriegsfotograf. Während seines Einsatzes lernte er „Die Schönheit des Todes“ kennen und verlor offensichtlich den Verstand. Daneben gibt es auch wieder gut gestaltete Endgegner. Weniger gelungen sind die normalen „Fußsoldaten“. Sie werden erneut „Haunted“ genannt, letztlich handelt es sich dabei um dumme, nicht besonders kreative Zombies.

Grundsätzlich bekommt der Spieler eine offene Spielwelt geboten, in der verschiedene Aufgaben gelöst werden müssen. Letztlich müssen wir viele Gegenstände finden und Szenerien schaffen, um die kleine Lillie so aus den Fängen des abgrundtief Bösen zu befreien. Wie es sich für das Genre des Survival-Horror gehört, stehen auch Ressourcenprobleme an der Tagesordnung. Der richtige Umgang mit Fundgegenständen und Munition ist der Schlüssel zum Erfolg - wobei es im Schock durchaus passieren kann, dass selbst der härteste Kerl deutlich öfter als notwendig auf einen Gegner schießt. Insofern eine weitere Herausforderung für den Spieler: Es gilt die Kontrolle seiner Emotionen und Angst zu lernen.

Das Gameplay ist eine gelungene Mischung aus klassischem Shooter und Schleichpassagen, die anders als in anderen Titeln aufgrund der Ressourcenknappheit aber nicht optional sind. Zudem gibt es ein einfaches Crafting-System, das zumindest ansatzweise ein wenig Tiefgang mit sich bringt.

Technisch gibt es wenig Grund für Kritik. Optisch kann der Titel überzeugen, lediglich die Qualität der Zwischensequenzen ist stark schwankend. Selbiges gilt für die dünn gesäten Soundeffekte - hier wäre ein wenig mehr Variation wünschenswert. Alles verkraftbare Details am Rande, denn erneut überzeugt The Evil Within durch seine enorm dichte Atmosphäre. Das Spiel zieht den Spieler wahrhaft in den Albtraum hinab und ist extrem immersiv. Gefangen zwischen Horror und Albtraum, diesmal aber mit jeder Menge emotionaler Vesiertheit.


Der zweite Teil von „The Evil Within“ ist eine wirklich gelungene Fortsetzung des Horror-Schockers. Eines ist klar: Zart besaitete Spieler sollten die Finger von diesem Titel lassen, auch große Horror-Fans werden hier sicher noch herausgefordert. Die klare Stärke des Titels liegt bei der extrem dichten Story, die zusätzlich durch viel Emotionen punkten kann und so noch immersiver wird. So lässt sich leicht über die eine oder andere kleine technische Schwäche oder wiederholende Mechanik hinwegsehen.

Wertung: 4 von 5 Sterne
​+ Story, Tiefgang, Atmosphäre
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[upd. 2017-12-03 21:56:32::59(JGr)]

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